In diesem Verzeichnis finden Sie das Programm HSMODEM6 als 
selbstentpackendes Archiv.

HSMODEM ist -einfach ausgedrckt- ein Ersatz fr die Ein-
Ausgaberoutinen des TOS auf den seriellen Schnittstellen, der die 
diversen Fehler des Betriebssystems beseitigt und deutlich 
sicherer und schneller ist.

Der Einsatz von HSMODEM ist nicht auf allen Rechnern und fr alle 
Programme notwendig. Wir empfehlen dieses aber in jedem Fall und 
liefern daher dieses Programm mit unserer Software aus.

Bitte kopieren Sie HSMODEM6.TOS in ein beliebiges Verzeichnis 
Ihrer Festplatte und starten es dort durch Doppelklick. Das 
Programm entpackt sich dadurch automatisch auf der Festplatte.

Sie finden dann auf der Festplatte das gesamte HSMODEM6 Paket mit 
allen Treibern und Dokumentationen. 

Da viele Kunden, gerade wegen der nicht gerade idealen 
Dokumentation von HSMODEM beim Lesen der Texte zu dieser Software 
verwirrt sind, hier eine Kurzanleitung zum Einsatz unter den 
"blichen" Bedingungen:

1. Das Programm DRIVIN-PRG
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Im HSMODEM Paket finden Sie das Programm DRIVIN.PRG. Dieses wird 
auf jedem Rechner bentigt und mu als erstes in den Auto-Ordner 
kopiert werden.

2. Treiber
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Mit HSMODEM wird eine groe Anzahl von Treibern geliefert. Einige 
dieser Treiber sind nur dann notwendig, wenn Umbauten der 
seriellen Schnittstelle vorgenommen wurden.

Der "normale" Kunde bentigt hier nur die Treiber MFP.PRG 
und/oder SCC.PRG.

MFP.PRG wird bentigt, wenn das Modem an der Modem 1 
Schnittstelle des Atari 520, 1040, Mega ST, Mega STE oder TT 
angeschlossen ist (sprich: alle Ataris auer dem Falcon).

SCC.PRG wird fr die Schnittstellen Modem 2 und Serial 2 des Mega 
STE, TT und fr die Modemschnittstelle des Falcon 030 bentigt.

2.1 Konfigurieren des Treibers
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Kopieren Sie bitte den fr Ihren Rechner und die benutzte 
Schnittstelle passenden Treiber (MFP.PRG oder SCC.PRG) und das 
Programm SETTER.TTP aus dem Ordner SETTER.TOS des HSMODEM-Paketes 
in irgendein temporres Verzeichnis.

Schieben Sie dann den Treiber einfach auf das Programm SETTER.TTP 
um diesen zu konfigurieren.

Auf dem Bildschirm werden Ihnen daraufhin die einzelnen 
Konfigurationspunkte nacheinander aufgelistet und es wird der 
jeweils eingestellte Default-Wert angezeigt.

Die Defaultwerte sind in fast allen Punkten ideal und brauchen 
nicht verndert werden. Sie brauchen fast in allen Punkten nur 
den Defaultwert zu besttigen (durch Angabe von J, N oder U).

Beim Konfigurieren werden Sie nach dem Zustand der Leitung DTR 
beim Start des Rechners gefragt. Der Default Wert ist hier Ja. 
Damit wird die DTR-Leitung, wie beim normalen TOS beim Start auf 
High gesetzt. Da dieses eigentlich nicht korrekt ist, empfehlen 
wir, hier N fr Nein anzugeben. Die DTR-Leitung ist dann beim 
Booten des Rechners auf Low und wird erst auf High gesetzt, wenn 
eine Software geladen wird, die die serielle Schnittstelle 
ffnet.

Zum Schlu der Konfiguration werden Sie nach dem Ein- und 
Ausgabepuffer der serielle(n) Schnittstelle(n) gefragt. 

Hier empfehlen wir, den Default-Wert von 256 Bytes auf 4096 Bytes 
zu erhhen.

In bestimmten Situationen kann es sogar sinnvoll sein, noch 
deutlich grere Puffer einzurichten (z.B. beim Betrieb unseres 
Btx-Dekoders mit ISDN).

Zum Abschlu der Konfigurierung werden Sie gefragt, ob die 
nderungen gespeichert werden. Besttigen Sie dieses, so werden 
die vorgenommenen nderungen fest im Treiber gespeichert (daher 
hatten wir oben empfohlen, den Treiber in ein temporres 
Verzeichnis zu kopieren).

Den so vernderten Treiber (MFP.PRG bzw. SCC.PRG) kopieren Sie 
dann anschlieend in den Auto-Ordner.

Nach dem nchsten Booten des Rechners wird HSMODEM dann 
automatisch installiert.

3. Probleme?
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Treten nach Installation von HSMODEM pltzlich Probleme auf, 
werden Sie einen Fehler bei der Konfiguration, oder einen Fehler 
in der Einrichtung Ihrer Software gemacht haben.

Bedenken Sie, da die physikalische Reihenfolge der Programmteile 
von HSMODEM im Auto-Ordner wichtig ist. Es mu ERST DRIVIN.PRG 
und anschlieend der Treiber (MFP.PRG oder SCC.PRG) geladen 
werden. Kopieren Sie zur Sicherheit erst DRIVIN.PRG und dann (in 
einem zweiten Kopiervorgang) den passenden Treiber in den Auto-
Ordner.

Auch wenn HSMODEM sehr "gutmtig" ist, knnen Inkompatiblitten 
zu anderer Software nicht ausgeschlossen werden. Benennen Sie 
daher bei Problemen Ihren bisherigen AUTO-Ordner um (z.B. in 
AUTO.ALT), legen einen neuen Ordner AUTO an und koieren in diesen 
nur die Programmteile von HSMODEM. Auf diese Weise knnen Sie 
testen, ob die Kombination von HSMODEM und einem anderem Programm 
aus dem Auto-Ordner zu Komplikationen fhrte.

Gibt es dann weiterhin Probleme, entfernen Sie testweise alle 
mitgeladenen ACCs (durch umbenennen in .ACX). Speziell wichtig 
sind hier alle ACCs, die etwas mit der seriellen Schnittstelle zu 
tun haben. Hierzu gehrt auch das modulare Kontrollfeld 
XCONTROL.ACC, denn hiermit wird z.B. das Modul SERIAL.CPX 
mitgeladen.

Wenn noch nicht geschehen, mssen Sie in jeder Software, die die 
serielle Schnittstelle des Rechners benutzt, den korrekten 
Modemausgang einstellen. Bedenken Sie hierbei, da die 
Schnittstelle des Falcon 030 zwar die einzige rausgefhrte 
Schnittstelle (und damit Modem 1) ist, diese aber vom Baustein 
und der Bedienung her, der Modem 2 Schnittstelle des Mega STE 
bzw. TT entspricht. In einiger Software (z.B. in unseren Btx-
Dekodern MultiTerm und in unserer Fax-Software Junior/Tele 
Office) mu daher beim Betrieb auf Falcon "Modem 2" eingestellt 
werden. 

Knnen Sie die Dialogbox "Systemeinstellungen" in unseren Btx-
Dekodern MultiTerm nach Installation von HSMODEM nicht mehr 
ffnen, so entfernen Sie HSMODEM wieder (durch Umbennen der 
Endung .PRG von DRIVIN.PRG und MFP.PRG/SCC.PRG in .PRX). 
Booten Sie dann den Rechner neu, starten MultiTerm, stellen in 
"Voreinstellung/Systemeinstellung" die korrekte 
Modemschnittstelle ein und sichern die Konfiguration.
Anschlieend knnen die Programmteile von HSMODEM wieder in .PRG 
umbenannt werden. Nach dem nchsten Booten knnen Sie dann die 
Dialogbox "Systemeinstellungen" von MultiTerm wieder ffnen und 
auch mit unserer Software (unter Nutzung von HSMODEM) arbeiten.



Weitere Informationen zu HSMODEM finden Sie in den dem 
Programmpaket beiliegenden Hilfetexten.


TKR GmbH & Co. KG

Juli 1995


